Der Tunnel von Pouilly-en-Auxois

16.05.2022

Nach unserem Kurzaufenthalt in Vandenesse mussten wir gestern noch kurz acht Schleusen hoch und konnten nachher in den Tunnel des Schreckens einfahren. Der Tunnel ist auf der Wasserlinie ganze 6 Meter, doch auf der Höhe unseres Daches nur noch ca. 4.67 Meter breit und da unsere Sina als Wasserverdränger in so engen Kanälen nur geradeaus fährt, wenn sie sich genau in der Mitte des Kanals befindet und der Paul bis dahin noch kein Rezept gefunden hat immer genau in der Mitte zu fahren, zieht immer ein Sog das Schiff gegen die eine oder die andere Seite und der Paul darf das dann mühsam auskorrigieren. Schon anfangs Jahr als der Paul dachte, der Burgunderkanal wäre eine gute Option für dieses Jahr, befürchtete er, dass der Tunnel zum Problem werden könnte. Zusätzlich bestand der Schleusenwärte in der letzten Schleuse darauf, dass wir alle Schwimmwesten tragen müssten und wir sollten wegen der Kälte im Tunnel noch etwas warmes anziehen. Draussen herrschten Temperaturen von über 26°, der Paul dachte da schon, dass er jeden Moment an Überhitzung zu Boden gehen könnte, im Tunnel war es dann wie befürchtet nicht so einfach schön in der Mitte zu fahren und unser Dach nicht zu gefährden, von Kälte spürte der Paul auf jeden Fall nichts! Schweiss gebadet war er nur noch froh, als er die andere Seite heile erreichte.