
Napoleon und der 14. Mai


Die heutige Fahrt ist schnell erzählt, 6.30 Uhr aufstehen, 7 Uhr Abfahrt, eine Schleuse hoch, 14 Schleusen hinunter, nach rechts abbiegen, eine halbe Stunde weiterfahren und schon sind wir im Mosel-Land in Epinal. Man sieht es den Bildern an, heute ist ein düsterer Tag, wir sind froh, trocken in Epinal angekommen zu sein. Nach einem kurzen Regenschauer schöpfen wir Mut und ziehen zum nahegelegenen Intermarché, den der Paul als tolles Konsumparadis in Erinnerung hat. Die Enttäuschung ist gross, die sind am Umbauen, die Regal halb leer und das vegane Sortiment nahe Null. Wir nehmen's mit Humor und finden doch nach einer zweiten Runde durch den Laden doch noch das eine oder andere. Dann taucht ein Sicherheitsmann auf und macht uns darauf aufmerksam, dass der Laden in fünf Minuten dicht machen wird. So sieht der Laden auch aus, trotzdem wagt der Paul die Frage wieso sie denn schon schliessen würden. Der Sicherheitsmann erkennt sofort, dass wir nicht von hier sind und erklärt uns geduldig, dass heute ein Feiertag sei. Auf die Frage, was heute denn gefeiert würde im schönen Frankreich, meinte er, ob wir es denn nicht wüssten, der 14. Mai und Napoleon stünden in einem Zusammenhang. Na gut, sollen sie ihren Napi doch feiern, wir gehen schleunigst zur Kasse und bezahlen. Der Paul wünscht der Kassiererin ein schönes Fest, doch diese versteht nicht richtig und fragt den Paul, was es denn zu feiern gäbe. Der Paul, auch geduldig, meinte zu ihr, dass der Wachmann etwas von Napoleon und dem 14. Mai geschwafelt habe, was die Kassiererin ungläubig hinter ihren Augen hervorlugen lässt. Oke, wir einigen uns darauf, Hauptsache frei haben, 😉😍. Zuhause fragen wir dann KI, was die Franzosen denn wirklich feiern würden, Auffahrt, ha, haaa.
