Seine

22.01.2023

Die Petite Seine kann man gut bis Bray-sur-Seine hochfahren, dort gibt es einen sehr schattigen und ruhigen Anleger, den wir bestens empfehlen können. In Montereau kann man die Yonne hoch und anschliessend in den Canal de Nivernais oder in den Canal de Bourgogne, welcher nach St. Jean de Losne auf die Saône führt. In St. Mammès zweigt der Canal du Loing ebenfalls in Richtung Saône ab. Kurz vor Paris mündet die Marne, die ebenfalls sehr schön befahrbar ist in die Seine ein. Durch Paris mit seinen vielen Brücken und den vielen Lastkähnen ist recht abenteuerlich, doch schon bald kommt man nach Conflans-St. Honorine wo man in Oise, in ruhigere Gewässer abzweigen kann.   

2024
Vorgestern am späteren Nachmittag traff Pauls Tochter Carmen ein, die es sich eine Schifffahrt durch Paris nicht entgehen lassen wollte und früh morgens in den TGV stieg. Wir waren komplett, jetzt müsste nur noch das Wetter und die Schleuse einigermassen mitspielen. Den Schleusenwärter bearbeitete der Paul noch dahingehend, dass er seinem Kollegen...
Die letzte Etappe vor Paris begann noch recht malerisch, doch bald schon vermehrten sich die Anzeichen der Nähe zu einer grösseren Stadt, viele für immer stationierte Péniches und Häuserreihen bis zum Ufer der Seine. Wir wussten, dass wir noch ein schönes Plätzchen finden mussten, welches geeignet ist,...
Auch die Seine strömt zur Zeit ziemlich kräftig, wir wissen das sehr zu schätzen, denn so kommen wir sehr schnell voran. Heute waren alle drei Schleusen immer gerade bereit, wenn wir ankamen. Die Seine windet sich von Montereau über Thomery, Chartrettes durch...
2023
In Melun gibt es eine Insel, darauf ist die Anlegestelle für die Freizeitschiffer und ein grosses Gefängnis, einladend da zu bleiben, 😉. Doch weiter flussaufwärts, in der Region Bois-le-Roi, wird es so richtig schön, da stehen kleine Schlösschen und zwar ziemlich viele vorallem am linken Flussufer. Weiter unten, aber auch weiter oben gibt es auch ein paar...
Wenn man den ersten Hafen, den Port aux Cerises, hinter sich gelassen hat, wird die Seine immer schöner, Wälder und Dörfer wechseln sich ab. Die Schleusen sind riesig und zum Teil mit schiefen Wänden oder aber mit Banden, die in der Höhe nur etwa alle ein Meter angebracht sind, so dass...
In Neuilly-sur-Marne beginnt das Naherholungs- und Sportgebiet von Paris, früh morgens wird gejoggt und gerudert, was das Zeug hergibt. Der Paul hat in Nogent beinahe einen Achter mit Steuermann versenkt, denn die waren ziemlich plötzlich da, aber...
2022
Wir hatten es gelesen, in unserem Guide Fluvial, seit die Petit Seine für die grossen Handelsschiffe fahrbar gemacht wurde, nähmen diese ziemlich überhand, doch wir wollten es selber erleben. Kaum in Montereau unter der ersten Brücke durch eröffnete sich uns zuerst...
2021
Vorgestern durften wir hinter einer kleinen Insel auf der Seine in Samois-sur-Seine eine Nacht bei den Schönen und Reichen Frankreichs verbringen, der Hafen ist von Insidern derart belegt, dass er gerade einmal Platz für zwei Schiffchen bietet, diese sollten sich gefälligst vorher anmelden, denn die Plätze werden da...
Dass wir vor vier Jahren in Dammarie waren, konnte der Paul aus seinem Logbuch entnehmen, doch eine Erinnerung, über die Anlegestelle wollte sich trotz redlichem Bemühen nicht einfinden 😉, übrigens, auch bei der Bea nicht 😊. Wir würden es dann ja schon sehen, wenn wir...
Heute haben wir Paris rechts liegen lassen, sind die Seine hoch, wo wir nach ca. 15 km den port aux cerises angesteuert haben. Hier waren wir schon vor vier Jahren, als wir die Seine runter fuhren und hier hatte der Paul damals viel zu tun,...

Vom Canal du Loing sind wir 2017 mutig auf die Seine, über Paris nach Conflans-St. Honorine in die Oise gefahren. Vor Paris haben wir in Alfonville auf der Marne am Warteponton vor der Schleuse (Bild 1) genächtigt, das war ziemlich unangenehm, denn in der Nacht sind einige Jugendliche auf den Ponton gekommen und haben, nachdem sie uns geweckt hatten, unsere Sina noch mit Dreck beworfen. Als der Paul mutig nach draussen ging, begegnete er noch einem nächtlichen Ungeheuer, einem Nutri, eine grosse Bisamratte, die ihm den Weg versperrte, also da wollten wir am nächsten Morgen schnellst möglich weg. Mussten wir auch, denn vor der damals noch ganzen Notre Dame gab es ein Signal, dass nur während zwanzig Minuten auf grün stand, also nichts wie durch! Die unzähligen Brücken, die vielen grossen Schiffe und natürlich das Wetter gaben unserem Kapitän arg zu tun. Am Eiffelturm vorbei, war dann allerdings schon sehr imposant, wir glaubten ihn zum Greifen nah! Da es keine Anlegestellen für Freizeitschiffer gibt oder wir sie nicht gesehen hatten, mussten wir bis zum Hafen Van Gogh (Bild 6), wo wir zur Not an einem festgemachten Kahn (Bild 8) an die Seite gehen durften. Die ganze Nacht fuhren grosse Last- und Hotelschiffe vorbei und wir schaukelten arg. Am nächsten Tag fanden wir dann in Chatou, Rueil-sur-Seine einen tollen relativ ruhigen Platz (Bilder 9-11) und auch am Folgetag in La Frette-sur-Seine (Pkt.62.7).