Die neusten Beiträge im Überblick

Wir hatten schon auf dem letzten Abschnitt auf der Rhône Zweifel, ob es Sinn mache, auf den Canal du Rhône à Sète zu fahren oder ob wir nicht besser in Aramon in einem sicheren Hafen warten sollten, bis das Wetter wieder auf sonnig drehen würde. Nun, wir sind dann trotzdem nach St.-Gilles gefahren, in der Hoffnung, dass wir vielleicht doch...

Die Abfahrt die Rhône hinunter war dieses Jahr ein kurzes Abenteuer. Wir hatten zwar erfahren, dass der Canal du Midi länger offen sei als gedacht, doch wir waren immer noch im Modus, möglichst schnell die Rhône hinunter. So waren wir vor der Schleuse Pierre-Benite und wollten morgens um 6.30 Uhr hinunter schleusen, da kam Odin, ein grösseres...

Nach unserem Aufenthalt in Meaux auf der Marne kehrten wir wegen der grossen Hitze und der Gefahr, dass die Kanäle bald geschlossen werden könnten, schnellst möglich über den Canal entre Champagne et Bourgogne wieder auf die Saône zurück. Wir wussten um unseren Termin mitte August in Corre und da wollten wir einfach nichts anbrennen lassen. Die...

Dass Sina eine neue Badeplattform benötigte stand schon letztes Jahr fest und eigentlich hätte die neue bereits im Frühjahr angebracht werden sollen. Das allerdings scheiterte an den Wünschen von Paul, der vor Jahren von einem Schiffsbauingenieur den Rat erhalten hatte, die neue Badeplattform solle bis ins Wasser gezogen werden, so dass sich die...

Neben zwei schönen Einkaufs-Paradiesen hat Meaux nur noch etwas zu bieten, seine überdimensionale Kathedrale mit dem Bischofspalast. Wir wollen das mit einigen Bildchen entsprechend würdigen. Wir hatten einen schönen Platz mitten in der Stadt und konnten unsere Sina wieder einmal so richtig "herausputzen". Die Tage in Meaux sind im Flug an uns...

Nach dem wir in Charly eine gute Nacht verbracht hatten, wollten wir den Platz in Nanteuil einige Kilometer flussabwärts begutachten, doch der war besetzt von einer Hotel-Péniche. Nicht weiter schlimm, wir konnten ja gemütlich weiterfahren, letztlich landeten wir vor der Schleuse in St-Jean-les-Deux-Jumeaux. Wir hatten da schon einmal festgemacht,...

Dieses Jahr wollten wir uns viel Zeit für die Marne nehmen und so sind wir nach Dizy zuerst den Fluss hochgefahren um Epernay zu beehren. Vor dem örtlichen Einkaufszentrum konnten wir ein erstes Mal anlegen und kurz 80 Liter Diesel besorgen. Der Paul hatte die guten Idee, anschliessend auch noch die nötigen Einkäufe zu tätigen, denn weiter oben sah...

Vitry - Dizy

06.06.2026

Die Fahrt über den Canal latéral à la Marne ist schnell erzählt. Von Vitry gelangt man in Kürze nach Châlon en Champagne, dies, weil es nicht so weit und der Kanal sehr breit und tief ist. In Châlon durften wir wieder einmal einen wutentbrannten Fischer erleben, der seinen Platz vor einem Polar für uns nicht räumen wollte. Der Typ war...

Der Bea gefiel es in Pargny zuwenig, also entschieden wir uns trotz Gewitterwarnung nach Vitry aufzubrechen. Die Schleusen waren uns alle hold, auch das Wetter und so bleibt uns der Canal de la Marne au Rhin (mit Einschränkungen) in guter Erinnerung. Wir dürfen gerne sagen, dass der VNF unter den gegebenen Umständen einen guten Job macht, die...

In Bar-le-Duc hatten wir einen schönen Platz mit dichten Bäumen gegen Süden und so versteht es sich von selbst, dass wir die letzten heissen Tage gerne ab Mittag im Schatten verbrachten, bei Temperaturen zwischen 30° und 34° C blieb es in unserem Schiffchen angenehm kühl (max. 28°). Neben einigen kleinen Ausflügen nutzte der Paul die Gelegenheit,...

Bar-le-Duc

23.05.2026

Da es heute heiss werden würde und die Schleusen bisher nicht so toll funktionierten, wie wir es gerne gehabt hätten, dachten wir uns, dass es besser wäre bereits um sieben Uhr loszufahren. Die erste Schleuse gut, die zweite nicht, doppelrot leuchtete die Tafel. Der herbei gerufene Schleusenwärter machte uns dann darauf aufmerksam, dass eigentlich...

Auf der anderen Seite des Tunnels, also in Richtung Bar-le-Duc, wird uns 1.80 Meter tiefes Wasser versprochen, wir glauben nicht so richtig, dass der VNF sein Versprechen einhält. Wir kommen nur schleppend voran, weil einerseits der Kanal viel Grünzeug enthält und andererseits weil das Wasser wirklich nicht sehr tief ist. Das Grünzeug staut sich...

Planänderung

20.05.2026

Gestern, als wir in Toul angekommen waren, da dachten wir, schnell einkaufen gehen und dann los. Zuerst bis Pagny-sur-Meuse und dann ab Troussey auf den Canal de la Meuse. Schnell einkaufen gehen fand statt, doch auf der Capitainerie im Hafen von Toul gab man uns zu verstehen, dass der Canal de la Meuse schon seit längerer Zeit geschlossen sei....

Nach der Schleuse Messein auf dem Vogesenkanal gelangt man in ein grosses Becken mit einem ansehlichen Industriehafen. Die Kähne, die hier ent- und beladen werden, sind so zwischen 80 und 120 Meter lang (auf dem zweiten Foto sieht man einen Schiffsarbeiter sein Schiffchen reinigen). Nach dem Hafen erwartet einen die erste grosse Schleuse, die uns...

Vogesen ade!

18.05.2026

Von Roville bis Messein sind es nur noch 10 Schleusen und zwanzig Kilometer bis der Freizeitkapitän auf die Mosel gelangen kann. Wir betätigten Punkt sieben Uhr den "Télécommande" und kamen dann auch zügig vorwärts. An der Schleuse Haut-Flavigny, die sich unmittelbar nach einer Brücke über die Moselle öffnet, geschah das Unvermeidliche, ein Ast...

Nach zwei erholsamen Tagen in Epinal wurde es gestern wieder Zeit für etwas Abwechslung, kurz nach acht Uhr ging es los. Epinal liegt an der Mosel in einem Kanalstumpf, den fuhren wir also zuerst wieder bis zum Kanal des Vosges und dann gemächlich ein paar Schleusen hinunter bis Thaon-les-Vosges. Da gibt es einen Super U, der liegt wenige Meter...

Die heutige Fahrt ist schnell erzählt, 6.30 Uhr aufstehen, 7 Uhr Abfahrt, eine Schleuse hoch, 14 Schleusen hinunter, nach rechts abbiegen, eine halbe Stunde weiterfahren und schon sind wir im Mosel-Land in Epinal. Man sieht es den Bildern an, heute ist ein düsterer Tag, wir sind froh, trocken in Epinal angekommen zu sein. Nach einem kurzen...

Eigentlich wollten wir heute zuerst etwas früher losfahren, der Paul hat auch brav nachgeschaut, ob die Schleusen tatsächlich schon um sieben Uhr öffnen, was sie auch tun, ist dann aber noch einmal ins Bett gekrochen und nachher gab das Eine das Andere, hm. Kurz vor neun Uhr ging es dann wirklich los. Die Wetterprognose nicht berauschend, also es...

Nach zwei ruhigen Regentagen in Corre und einem ziemlich kühlen Morgen sind wir heute wieder einmal auf den Canal des Vosges gefahren. Der Kanal war in den vergangenen Jahren meist geschlossen, hat dieses Jahr aber genügend Wasser, so dass wir ihn gerne wieder einmal befahren. Schon kurz nach Corre schlängelt er sich meist durch sehr waldiges...

Auf nach Corre

10.05.2026

Die paar Tage in Soing taten gut, das Wetter war trüb und nass, aber wir hatte einen schönen Platz mit Strom und Wasser. Dann war die Prognose für drei Tage gut und wir packten die Chance und machten uns auf den Weg nach Corre. Dort soll dieses oder das nächste Jahr unsere Badeplattform erneuert werden. Morgen wird Alan die ersten...

Die Wetteraussichten waren nicht gerade berauschend, doch es sollte trocken bleiben, wir könnten getrost bis Soing fahren. Zudem gibt es in Soing neben viel Ruhe auch Strom und Wasser. Der VNF bestätigte uns am Vorabend, dass die Schleusen auch Sonntags ab sieben Uhr befahrbar seien und so sahen wir uns dann um diese Zeit auch in der Schleuse von...

Einen Tag ruhen tut unserer Mannschaft sicher gut. Ein grosses Hotelschiff hat sich in unsere Nähe getraut und darf auch warten bis sich die Schleusen am 2. Mai wieder öffnen. Wir machen am Morgen einen schönen Spaziergang der Saône entlang und am Nachmittag noch einen um den grossen Hafen in St. Jean-de-Losne. Heute Morgen wollen wir weiter...

Es ist nicht immer ganz einfach, morgens freiwillig aus dem Bett zu kommen, zumal es schön warm und gemütlich ist. In der Nacht kühlt es immer noch ziemlich stark ab, die Heizung haben wir seit einiger Zeit ausgestellt und so ist Bewegung das Beste was sich einem anbietet. Einige Dehnübungen, ein paar Liegestützen und schon beginnt auch die Pumpe...

Eigentlich wollten wir gestern nur kurz bis Macon fahren und dort neue Seile und Bootshaken kaufen. Seile hätten sie gehabt, doch nur der Patron, der gerade in der Schweiz zu tun hatte, könnte einen Spleiss machen. Bootshaken hatten sie auch nichts und so konnten wir uns fragen, was uns denn in Macon noch halten könnte, wenn der erste Mai...

Nach einer ruhigen (schaukelfreien) Nacht wollten wir heute früh los, damit wir zeitig in Crêches-sur-Saône ankommen würden. Eine einsamere Fahrt kann man sich kaum vorstellen, einzig vor Jassans-Riottier entlud ein riesiger Kran ein Schiff und ein anderes fuhr gerade in den Hafen, ansonsten kein Schiff weit und breit. Die Saône ruhig und glatt war...

Von der Rhône auf die Saône zu kommen ist immer wieder ein bezaubender Augenblick. Zum einen fährt man sobald man auf die Saône kommt durch den schönsten Stadtteil von Lyon, zum anderen fährt man jetzt auf der Saône, da wird alles ruhiger, gemütlicher. Und wenn man dann noch schönstes Wetter geniessen darf, so wie wir heute, dann ist der...

In St. Vallier haben wir eine erstaunlich ruhige Nacht verbracht. Die wenigen grossen Schiffe sind mehr oder weniger wellenlos an uns vorbei gefahren. Da wir eigentlich nur bis zur Schleuse Vaugris wollten, sind wir auch etwas später abgefahren. Die Rhône war weiterhin ziemlich ruhig und so kamen wir ziemlich zügig voran. Bald diskutierten wir, ob...

Aus den letzten Tagen haben wir etwas gelernt, nicht zu früh los, wenn es am Nachmittag mit weniger Wasser schneller geht. Also hat der Paul die Morgenstunden dazu genutzt auf der D86, die einer Autobahn gleicht, mit seinem Fahrrad das nahe gelegene la Voulte bzw. den dortigen Supermarkt aufzusuchen und uns für die nächsten Tage mit dem Nötigsten...

Während wir bis Avignon flüssig durchgekommen waren, durften wir gestern bereits an der Schleuse Caderousse eine Stunde warten. Der Paul durfte einmal mehr einsehen, dass vor allem auf der Rhône ein Plan im Voraus zum Scheitern verurteilt ist. Das Wetter war ziemlich feucht und so mussten wir uns, also Bea, mit einigen Bildchen über Wasser halten....

Kurz vor sieben Uhr öffnete sich für uns die Schleuse in St. Gilles und wenige Momente später waren wir wieder einmal auf der Petit Rhône. Wir wurden bereits da von einer schönen Strömung begrüsst und je näher wir der grossen Rhône kamen, desto mehr Wasser liessen die in Baucaire hinunter. Das Maximum lag bei 1509 Qubikmetern. Es wurde also...